Offenes Atelier

Offenes Atelier

  • Sonntag, 14. Juni 2026
  • Sonntag, 1. November 2026
  • Sonntag, 14. Februar 2027
  • jeweils 14 - 18 Uhr, freier Eintritt

 

Eine gute Gelegenheit zum ausgiebigen Stöbern und Probieren. Entdecken Sie die neuen Schmuckstücke!

In meinen Arbeiten beschäftige ich mich mit der Faszination ungeschliffener Kristalle und roher Steine. Wer das denkmalgeschützte Atelier betritt, sieht fünf farbenfrohe Schaukästen an der Wand. Dezent beleuchtet präsentieren sich die Schmuckstücke auf Sockeln und in kleinen Schubladen zum Stöbern. Wer auf dem historischen Steinboden des ehemaligen Pferdestalls weitergeht, steht vor meinem Werktisch. Hinter einem kiloschweren Bergkristall thront auf dem Präzisionsbohrer ein Froschkönig; daneben ein kleiner Schraubstock. In den Schubladen lagern vielfältige Naturschätze, einfache Steine, rohe Kristalle und faszinierende Mineralien. Werkzeug liegt überall bereit – für die nächste Schmuckkreation. Mein Schmuckdesign ist eine Hommage an die urtümliche Kraft der Natur.

Im Laufe der Jahre habe ich, Wolfgang Uhl, für meine Schmuckfertigung spezielle Techniken entwickelt. So entstehen Y-Ketten aus zwei verschiedenen Strängen, die sich am Dekolleté treffen, wobei einer länger ist und nach unten ragt, um ein Y zu bilden. Beim Tragen entfaltet sich eine besondere Eleganz. Ein ähnliches Prinzip wende ich bei Ringen an: Die Steine sind versetzt auf unsymmetrisch geformten, sich verjüngenden Silberschienen befestigt. Auch hier kombiniere ich scheinbar gegensätzliche Materialien: schlichter Basalt oder unpolierter Bernstein jeweils mit Zuchtperlen. Als Naturliebhaber verbringe ich viel Zeit auf Wanderungen, immer auf der Suche nach besonderen Formen und Farben für ungewöhnliche und überraschende Arbeiten.

Gleichzeitig können Sie im selben Raum Radierungen, Monotypien, Lithografien und Zeichnungen von Jutta Hingst sehen. Sie richtet ihren künstlerischen Fokus auf alltägliche Szenen und Beobachtungen. So stellt sie etwa Frauen jenseits der mittleren Jahre im Badeanzug dar, deren Gesichter verborgen bleiben, während sie am Strand nach Muscheln oder Steinen suchen.

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